Eine Diät mit Käse ist möglich und sogar empfehlenswert.
Eine Diät mit Käse ist möglich und sogar empfehlenswert.

Käse für die gute Figur

Wie viele andere Lebensmittel sollten wir den Käse auch als Freund betrachten. Wer ihn gewissenhaft konsumiert, kommt auch in Genuss seiner Vorteile: Proteine, Kalzium und Vitamine. Ernährungsberaterin Séverine Chedel räumt auf mit Halbwahrheiten über Käse.

Ist Käse gut für die Gesundheit?

Käsegenuss ist durchaus mit einer gesunden Ernährung vereinbar. Er ist eine regelrechte Quelle für Kalzium, Eiweisse und Vitamine. Er sollte deshalb als Verbündeter angesehen werden, wie viele andere Lebensmittel auch. Beim Essen ist es wichtig, eine gewisse Portion Genuss beizubehalten und dem Konzept des Verzichts nicht die Oberhand zu überlassen. Denn in Wahrheit ist alles eine Frage der Quantität und der Essgewohnheit.

Was hoch ist der tägliche Kalziumbedarf?

Eine Ernährung mit ausreichend Kalzium ist sehr wichtig und Milchprodukte – wie zum Beispiel Käse – sind eine hervorragende Quelle dafür, die leicht vom Körper aufgenommen werden können. Die empfohlene Menge Kalzium pro Tag hängt vom Alter ab: Zwischen 19- und 50 Jahren werden 1000 mg pro Tag gerechnet, für Ältere oder schwangere Frauen täglich 1200 mg.

Wieviel Käse pro Tag wird empfohlen?

Für eine ausgewogene und vielseitige Ernährung werden 3 Portionen eines milchhaltigen Produkts pro Tag empfohlen – sei es in Form von Milch, Joghurt oder Käse. Wenn man zu Käse greift, entspricht eine Portion 30 bis 60 g und hilft, den täglichen Protein- und Kalziumbedarf zu decken. Kombiniert man also beispielsweise Käse mit einem Salat oder einer Suppe, erhält man eine sehr ausgewogene und sättigende Mahlzeit.

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Tipp

Die Tageszeit, zu der Sie den Käse verzehren, spielt eine wichtige Rolle. So basieren einige Diäten auf den Regeln der Chrononutrition. Wer abnehmen will, sollte den Verzehr am Abend vermeiden. Als Zutat fürs Frühstück ist Käse allerdings die ideale Voraussetzung, um gut in den Tag zu starten. Eine Angewohnheit, die wir von unseren europäischen Nachbarn übernehmen sollten.